Gesetzlicher Aufgabenkatalog für Datenschutzbeauftragte

Die Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten sind im Bundesdatenschutzgesetz BDSG festgelegt, insbesondere:

  • beraten und auf die Einhaltung der Datenschutzvorschriften hinwirken
  • den ordnungsgemäßen Einsatz der Datenverarbeitungsprogramme überwachen
  • kontrollieren und beraten mit dem Ziel, dass die Datensicherheit durch technische und organisatorische Maßnahmen verbessert wird
  • das sogenannte „öffentliche Verfahrensverzeichnis“ auf Antrag jedermann zur Verfügung stellen (und vorher gemeinsam mit dem Unternehmen zusammenstellen)
  • „Vorabkontrollen“ durchführen, falls erforderlich (insbesondere bei Videoüberwachung)
  • kontrollieren und beraten, damit die evtl. Weitergabe von Daten gesetzeskonform erfolgt, insbesondere schriftliche Verträge mit allen Dienstleistern/Partnern, die Daten erhalten und im Auftrag verarbeiten
  • den Internetauftritt hinsichtlich der Datenschutzbestimmungen überprüfen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig schulen
  • kontrollieren, dass die mit der Verarbeitung personenbezogener Daten befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf das Datengeheimnis verpflichtet sind (§ 5 BDSG)
  • für Betroffene (Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und Externe) als Ansprechpartner zur Verfügung stehen
  • Tätigkeitsberichte und Dokumentationen erstellen